„Nichts geht mehr!“ – So weit muss es nicht kommen

12. September 2025

Es gibt die Fälle, in denen die Mitarbeiter an einen Punkt kommen, an dem nichts mehr geht. Sogar Schüler kommen heute schon an diesen Punkt. Das muss unbedingt vermieden werden, denn aus so einer Talsohle kommt man nur mit viel Kraft und Geduld wieder raus. Beides fehlt aber, wenn man in einem Burnout angekommen ist.

Denken Sie an diese 5 Punkte

Burnout entsteht oft, wenn wir uns zu viel aufbürden. Die folgenden 5 Punkte können gerade im Anfangsstadium eine große Rolle spielen – also achten Sie hierauf, um diese zu vermeiden:

1. Zu große Schritte

Morgens planen wir, was wir alles bis zum Abend erledigt haben möchten. Dabei packen wir uns aber den Tag oft zu voll – unerreichbar voll. So schieben wir dann einen Berg Unerledigtes vor uns her, der uns praktisch erschlägt. Planen Sie daher realistisch und senken Sie so den Stress. Das gilt übrigens auch für die Freizeit. Wer arbeitet und kleine Kinder hat, der kann nicht auch noch jeden Tag einen Marathon laufen. Wir müssen in kleineren Einheiten denken – um unserer Gesundheit willen.

2. Sie gönnen sich nichts

Es reicht schon, wenn der Dienstherr nicht genug Anerkennung gibt – was auf Dauer frustriert. Daher: Wenn Sie etwas gut gemacht haben oder eine Sache abschließen konnten, dann gönnen Sie sich etwas – und wenn es nur ein kleiner Bummel ist. Das entspannt!

Hinweis: Spazierengehen hilft

Patienten mit hohem Blutdruck wird vom Arzt oft das sogenannte Mindful Walking empfohlen. Das heißt: Einfach mal eine Runde durch den Park gehen, ohne Handy, und den Geräuschen lauschen. Das senkt nachweislich das Stresslevel.

3. Routine

Routine ist eintönig und macht uns fertig. Also ändern Sie von Zeit zu Zeit etwas. Es reicht schon, wenn Sie den Schreibtisch im Büro umorganisieren. Allein die geänderte Optik verschafft den Eindruck, als hätte sich wirklich was geändert, und reißt uns aus der Monotonie.

4. Ehrgeiz ja, aber kein Überehrgeiz

Natürlich wollen wir alle unsere Arbeit gut machen, aber keiner von uns muss immer der Klassenbeste sein. Machen Sie sich keinen unnötigen Druck!

5. Casual Friday ist erlaubt

Klar wollen wir jeden Tag wie aus dem Ei gepellt aussehen – aber auch hier gilt: Seien Sie nicht überperfektionistisch. Der Casual Friday ist in den besten Häusern erlaubt.

Hinweis: Denken Sie an die modernen Zeiten

Denken Sie beim Punkt Aussehen auch an unsere modernen Zeiten. Gut aussehen im Zoom-Meeting, richtiges Verhalten, richtige Sitzposition – das ist nicht so einfach. Man denkt immer, dass man selbst derjenige ist, der am schlechtesten rüberkommt. Davon müssen wir uns freimachen. Gehen Sie hierzu aktiv mit Ihren Kollegen ins Gespräch – geben Sie sich gegenseitig Tipps und erzählen Sie auch von Ihren Missgeschicken. Das entlastet.

Beugen Sie Überlastungen gezielt vor

Anbei noch einige Tipps, wie Sie Präventionsarbeit leisten können. Stellen Sie diese Tipps doch online, damit die gesamte Belegschaft davon profitiert:

  1. Entspannen Sie sich gezielt! Bereits mit 20 Minuten Entspannung am Tag können Sie dem Burnout-Syndrom vorbeugen. Machen Sie Atemübungen, lesen Sie ein gutes Buch, machen Sie autogenes Training oder greifen Sie ein altes Hobby wieder auf.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für gesundes Essen und reduzieren Sie so Ihre Magen- und Darmprobleme. Greifen Sie mittags mal lieber zum Salat als zur Currywurst. Fettes Essen belastet.
  3. Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten mit Ihrem Partner oder Freunden oder gönnen Sie sich regelmäßig Massagen. Der Kontakt mit anderen Menschen entspannt.
  4. Ausreichend Schlaf ist eine der Voraussetzungen für einen gesunden Menschen. Wer sich anstrengt, muss sich auch ausruhen.
  5. Bewegen Sie sich regelmäßig. Der Mensch ist mit seinem Körper für Bewegung geschaffen. Bewegung baut Stress ab.
  6. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie. Genießen Sie die ungestörte Zeit und erholen Sie sich!
Mein Tipp: Abschalten

Kennen Sie noch Peter Lustig aus der Kindersendung „Löwenzahn“? Der riet den Kindern immer, nach seiner Sendung abzuschalten. Und das sollten wir auch tun, wir müssen nicht jeden Tag jede schlechte Nachricht mitbekommen und uns so noch mehr belasten.

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