Im Jahr 2024 waren laut Statistischem Bundesamt rund 5,4 Mio. Menschen im Staatsdienst tätig. Das ist schon eine stolze Zahl. Insbesondere Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen konnten Zuwächse an Arbeitskräften vermelden.
12 % der Erwachsenen im öffentlichen Dienst
Am Stichtag 30.6.2024 waren damit rund 96.000 Arbeitskräfte mehr im öffentlichen Dienst beschäftigt als ein Jahr zuvor. 12 % der Erwachsenen sind im Staatsdienst tätig. Das ist nicht wenig. Über 1 Mio. Beschäftigte arbeiten dabei an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Bis Mitte 2024 stieg bei den Schulen die Zahl der Beschäftigten innerhalb eines Jahres um 19.500 oder 1,9 % auf 1.047.900. Eine erfreuliche Entwicklung! Insbesondere, da nur so der Anspruch auf einen Ganztagsplatz ab 2026 erfüllt werden kann. Ohne Lehrkörper kein Ganztag und keine schulische Bildung am Nachmittag. Das ist ganz logisch.
Fachkräftemangel bleibt
Trotz dieser Zuwächse bleibt der Fachkräftemangel ein Problem. Gerade Lehrkräfte, Erzieherinnen, Pfleger, Kinderpfleger und Heilerziehungspfleger werden immer noch dringend gesucht. Über dieses Problem dürfen uns die neuen Zahlen nicht hinwegtäuschen.
Wie können noch mehr Kräfte gewonnen werden?
Noch mehr Arbeitskräfte können m. E. gewonnen werden, indem man die Vorzüge des öffentlichen Dienstes stärker hervorhebt: weniger Druck als in der freien Wirtschaft, dafür Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten, und insgesamt eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Das sind Punkte, mit denen man durchaus die Werbetrommel rühren kann!
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