Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein erzielen erste Tarifeinigung im ÖPNV

14. April 2026
adobe.stock.com – Marco 2811

In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein wurden für Beschäftigte des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Tarifabschlüsse erzielt. Sie bringen höhere Zuschläge und bessere Arbeitszeiten.

In Baden-Württemberg sind die Hauptergebnisse der Einigung im Wesentlichen:

• Der Nachtzuschlag steigt auf 25 %.

• Die Zeitspanne für Samstagszuschläge wird ab Juni 2026 ausgeweitet. Zugleich steigt der Samstagszuschlag schrittweise bis 2028 auf 20 %.

• Alle Zuschläge werden bis 2029 stufenweise erhöht. Die Bezahlung von Überstunden wird bis zum Jahr 2030 in 2 Stufen verbessert.

• Ab 2029 sind tariflich 10,5 Stunden Mindestruhezeit vereinbart.

Das sind die Eckpunkte des Tarifergebnisses in Schleswig-Holstein:

• Die Jahressonderzahlung wird in 6 Schritten verdoppelt. 2026 und 2027 gibt es 1.800 €, 2028 2.000 €, 2029 2.200 €, 2030 2.400 € und 2031 2.600 €.

• Zuschläge werden ab dem 1.7.2026 entsprechend der jeweiligen Entgeltgruppe und -stufe gezahlt und zusätzlich ab dem 1.7.2029 mindestens nach Stufe 2 der jeweiligen Entgeltgruppe. Die Einspringprämie für kurzfristige Dienstplanänderungen beträgt bei bis zu 5 Stunden Einspringen 10 € und bei mehr als 5 Stunden 20 € pro Dienst.

• Zuschläge für geteilte Dienste werden in 3 Schritten verdoppelt: ab 1.7.2026 7 €, ab 1.7.2027 8 € und ab 1.7.2028 9 €. Vermögenswirksame Leistungen werden von 17 auf 20 € erhöht.

Das sind doch Ergebnisse, die sich sehen lassen können!

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